Ein Viertel des Investitionsbudgets der Stadt Salzburg geht in den Bau von Krabbelgruppen, Kindergärten und Schulen. Fast 300 Kinderbetreuungsplätze werden zwischen 2024 und 2027 in städtischen Einrichtungen geschaffen, die auch wieder neues Personal brauchen.

Eigene Recruiter sollen Personal finden

Dafür stellt die Stadt Salzburg künftig eigene Recruiter an. Bislang war die Dienststellenleiterin für Kindergärten und Horte, Monika Baumann, dafür mitverantwortlich. Alleine heuer stellte sie schon 60 Menschen an, so Baumann. Das sei aber noch nicht genug: „Für den Herbst schaut es durchwachsen aus, ich brauche noch ungefähr 20 Personen. Und für den Ausbau, der dann mit Anfang 2027 starten soll, brauche ich auch noch mal 20 Personen.“

Mehr Teilzeit: „Müssen flexibel sein“

Anders als früher vergibt die Stadt nicht mehr nur Halbzeit- oder Vollzeitstellen, sondern fast alle Abstufungen von einer 10-prozentigen Anstellung bis zur 100-prozentigen. Aus gutem Grund sagte Baumann: „Wenn wir nicht flexibel sind können wir ganz viele Posten gar nicht besetzen. Wenn wir da nicht flexibel sind und auf unsere Mitarbeitenden und die familiäre Situation, die sie haben, eingehen würden, dann müssten wir deutlich mehr Gruppen zusperren.“

Die Dienstplanerstellung werde dadurch zwar schwieriger, sagte Baumann – aber etwa Sprachförderkräfte, die man seltener braucht, könne man dadurch überhaupt erst anstellen.