Dennoch hat Salzburg mit 3,8 Prozent die zweitniedrigste Arbeitslosenquote nach Tirol. Österreichweit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,9 Prozent, mehr als 350.000 Personen sind derzeit ohne Job.

Mehr ältere Personen arbeitslos

Bei Älteren ab 50 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten um plus 6,2 Prozent auf rund 3.300. In dieser Alterskohorte nimmt insbesondere auch der Anteil an arbeitslosen Frauen am meisten zu: Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 10,7 Prozent (+146 auf 1.508 Personen) mehr arbeitslose Frauen und 2,8 Prozent (+52 auf 1.884 Personen) mehr arbeitslose Männer. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Menschen länger und bei guter Gesundheit im Unternehmen bleiben“, sagte AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll.

Frauen stärker betroffen als Männer

Generell sind Frauen stärker von der steigenden Arbeitslosigkeit betroffen als Männer. Wie in den Vormonaten nimmt die Arbeitslosigkeit bei den Frauen (+4,5 Prozent bzw. +229 auf 5.301 Personen) stärker zu als bei den Männern (+2,8 Prozent bzw. +155 auf 5.791 Personen).

2.539 Personen sind langzeitbeschäftigungslos und somit länger als ein Jahr ohne Job. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 12,3 Prozent bzw. 279 Personen.

Arbeitslosigkeit nur im Pongau gesunken

Ebenso wie in den Vormonaten verzeichnete der Pongau auch Ende Juli einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (-2,1 Prozent auf 1.143 Personen). In den fünf anderen Bezirken nahm die Arbeitslosigkeit zu, am höchsten war der Anstieg im Lungau (+11,7 Prozent bzw. +21 Personen). im Lungau auf 200 arbeitslose Personen.

Meiste Arbeitslose im Handel

Die Branche, in der aktuell die meisten arbeitslosen Personen gemeldet sind, ist der Handel mit 2.127 Personen (+0,8 Prozent bzw. +17 Personen). Die größte Zunahme an Arbeitslosigkeit gibt es Ende Juli in der „Beherbergung und Gastronomie“ (+11,5 Prozent bzw. +149 Personen) auf 1.448 Personen. Ein Rückgang an Arbeitslosigkeit ist etwa in der Branche „Verkehr und Lagerei“ (-2,9 Prozent bzw. -21 auf 708 Personen) zu verzeichnen.

Insgesamt sind Ende Juli beim AMS Salzburg 5.997 sofort verfügbare, offene Stellen gemeldet. Das ist ein Rückgang um 9,2 Prozent (-605) im Vergleich zum Vorjahr.