Bei „Next Gen Boys“ handelt es sich um ein Projekt für Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren. Es soll sie zur Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern anregen und ihnen so neue Perspektiven auf mögliche Berufsfelder eröffnen. In Workshops an Schulen sollen Impulse für eine selbstbestimmte Berufs- und Zukunftsplanung gegeben werden.
Workshop: „Was heißt es ein Mann zu sein?“
Angebot soll bis Herbst weiterentwickelt werden
Denn in welchem Bereich eine Karriere vorstellbar ist, hängt auch oft davon ab, welche Berufe als „männlich“ gelten, heißt es beim Verein „Einstieg“. Im Workshop schauen die jungen Männer deshalb bewusst auf ihre eigenen Stärken – auch auf jene, die im Alltag vielleicht weniger auffallen. Das Projekt legt besonderes Augenmerk auf Jugendliche, die entweder eine nicht-deutsche Erstsprache haben oder aus sozial benachteiligten Lebenslagen stammen. Gemeinsam mit männlichen Vorbildern werden hegemoniale Männlichkeitsbilder hinterfragt.
Der Kurs ist ein erster Pilotversuch. Bis Herbst soll das Angebot weiterentwickelt werden – für zehn- bis fünfzehnjährige Jugendliche an Mittelschulen. Mehrere Salzburger Schulen zeigen bereits Interesse.