In der Tourismusregion Hochkönig arbeiten nun acht Wegewarte, täglich vom Frühling bis in den Herbst, und mähen Wege aus, entasten Wälder, erneuern Beschilderungen und warten Wege nach Unwettern. Bei der mittlerweile häufigen Nutzung der Berge sei das auch für die Sicherheit wichtig, so Wegeerhalter Gerhard Ottino: „Natürlich ist es für die Sicherheit wichtig, weil mittlerweile so viele Bergunfälle sind. Da müssen wir schauen, dass wir unseren Beitrag leisten, dass die Wanderwege auch sicher halten, das heißt, auch ordentlich ausgemäht sind und die Äste entfernt wurden.“
Von Maria Alm über Dienten (Pinzgau) bis nach Mühlbach (Pongau) arbeiten zwei Trupps. Teilweise sind die Mitarbeitenden beim Tourismusverband angestellt oder über eine Dientner Skischule, die damit zum Ganzjahresbetrieb wird. So bringt der Sommertourismus mittlerweile ganzjährig Jobs in die Region.
Alpenverein übernimmt oberhalb der Baumgrenze
In der Tourismusregion Hochkönig übernimmt alles Hochalpine, weit über der Baumgrenze, der Alpenverein und alles darunter der Tourismusverband selbst. Vor allem niedriger gelegenen Wege werden von verschiedensten Nutzergruppen verwendet. Radfahrerinnen und Radfahrer, Kinder, aber auch Bergsteiger treffen dort aufeinander. Viele von ihnen sind die ersten Male oder nur sehr selten auf dem Berg. Gerade deswegen sei es wichtig, die Wege gut zu erhalten.