Wenn der eigene Brunnen versiegt, kommt die Feuerwehr und versorgt die Betroffenen mit Wasser. In Mittersill müssen wegen der Trockenheit teilweise bereits landwirtschaftliche Betriebe in höheren Lagen mit Wasser versorgt werden. Die Stadt richtete deshalb vergangene Woche eine zentrale Anlaufstelle ein, bei der sich Betroffene melden können, sagt Ortsfeuerwehrkommandant Kurt Kollmann.

„Seit letzter Woche Freitag sind wir dreimal gefahren. Die Situation hat sich etwas entspannt, weil es etwas Niederschlag gegeben hat. Pro Fahrt liefern wir in etwa 4.000 Liter Wasser aus“, so Kollmann.

„Heuer ist es noch einmal extremer“

Geliefert wird allerdings ausschließlich Brauchwasser, das für technische, gewerbliche, landwirtschaftliche oder häusliche Zwecke genutzt wird – kein Trinkwasser. Im Ortsgebiet gibt es laut Feuerwehr derzeit noch keine Versorgungsprobleme.

Generell sei dieser Sommer von der Wasserversorgung her aber angespannter als die Sommer vergangener Jahre. „Heuer ist es schon noch einmal extremer, weil wir viele heiße Tage hatten und wenig Niederschlag. Wir haben Wasser, aber es ist schon weniger geworden“, erklärt Kollmann.

Die Wasserlieferungen erfolgen tagsüber mit Tankfahrzeugen und sind kostenpflichtig. Wer Wasser braucht, solle sich möglichst früh bei der Stadtgemeinde melden, damit die Einsätze koordiniert werden können.