Diese Auszeichnung aus Nordamerika erhielten schon die Region Attersee-Traunsee in Oberösterreich und Eisenwurzen in Niederösterreich. Der Naturpark Weißbach bei Lofer (Pinzgau) ist nun Salzburgs erster „Sternenpark“. Die Gemeinde am Fuß von Steinernem Meer, Leoganger und Loferer Steinbergen ist dünn besiedelt und hat eines der dunkelsten Gemeindegebiete Österreichs.

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Straßenbeleuchtung massiv heruntergefahren

Für die Zertifizierung hat die Gemeinde Weißbach auch die Straßenbeleuchtung auf gut die Hälfte der Lichtstärke gedimmt und abgelegene Laternen ganz abgeschaltet. So soll der Sternenhimmel in Weißbach noch besser zur Geltung kommen.

Besonders auch die Gegenden rund um Birnhorn, Reiter Alpen, Diesbach-Stausee und Hirschbichl, den alten Gebirgspass zwischen dem Pinzgau und dem Berchtesgadener Land, gelten als besonders einsam.

Große Freude über Auszeichnung

Auf diese Auszeichnung habe der Naturpark Weißbach zwei Jahre lang hingearbeitet, sagt Geschäftsführerin Sandra Uschnig: „Man muss einiges vorlegen und nachweisen. Da steckt schon viel Arbeit dahinter.“

Das kleine Weißbach im Mitterpinzgauer Saalachtal setzt seit Jahren auf sanften Tourismus. Die Gemeinde beherbert auch das internationale Outdoorsport-Camp der Österreichischen Alpenvereinsjugend, die so genannte „Ferienwiese“.

Weißbach offiziell „Dark Sky Park“

Der Naturpark Weißbach im Pinzgauer Saalachtal ist offiziell zum ersten Sternenpark Salzburgs ernannt worden. Man zählt mit Brief und Siegel zu den dunkelsten Orten in ganz Österreich. Seit zwei Jahren hat man auf diese Zertifizierung einer non-profit-Organisation aus den USA hingearbeitet. Man erhofft sich dadurch nicht nur mehr Nachtruhe für Mensch und Tier, sondern auch zusätzliche Tourismuseinnahmen.

Sanfter Tourismus seit Jahrzehnten

Die Auszeichnung aus den USA könnte in Zukunft mehr Kletterer, sonstige Bergsportler, Naturgenießer, Wissenschaftler und Hobbyfotografen nach Weißbach und ins Steinerne Meer, die Leoganger und Loferer Steinberge bringen, hofft Geschäftsführer Wolfgang Fegg vom Tourismusverband: „Wir sind kein Disneyland, sondern versuchen, die Naturverbundenheit zur Geltung zu bringen. Da passt dieses Zertifikat perfekt dazu.“