In den vergangenen zwei Wochen lagen die Ozonwerte zwar über dem langjährigen Durchschnitt, die Meldegrenze wurde aber noch nicht erreicht, sagt der Messnetzleiter des Landes, Alexander Kranabetter.

„Wir sind am 31. Juli zwar nur knapp drunter gewesen. Der Wert der Informationsstufe liegt bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter, und am 31. Juli erreichten wir 173 Gramm. Das ist schon knapp unter diesen Schwellenwert“, so Kranabetter.

Apps berechnen Werte oft mittels KI

Die aktuellen Ozonmessungen werden laufend vom Land und dem Umweltbundesamt aktualisiert. Die angezeigten Daten in den unterschiedlichen Apps können davon aber stark abweichen – dort berechnet oft künstliche Intelligenz (KI) die Belastung ohne gemessene Werte vor Ort einzubeziehen, erzänzt der Messnetzleiter.

Besonders empfindliche Menschen – etwa Asthmatikerinnen und Asthmatiker, Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen, sowie kleine Kinder – sollten sich bei der derzeitigen Ozonbelastung körperlich schonen. Für die meisten Menschen besteht bei den derzeit gemessenen Werten jedoch keine akute Gesundheitsgefährdung. „Anders sieht es dann aus bei der Alarmstufe. Die haben wir in Salzburg aber noch nie erreicht. Die liegt dann bei 240 Mikrogramm pro Kubikmeter“, sagt Kranabetter.

Ozonwerte stündlich aktualisiert

Ozon ist ein Reizgas, das in erhöhten Konzentrationen tatsächlich gesundheitsschädlich wirken kann: Es kommt etwa zu Reizungen der Atemwege, der Augen oder zu Kopfschmerzen. In den Sommermonaten ist meist das Ozon für schlechte Luftqualität verantwortlich, in den Wintermonaten hingegen spiele der Feinstaub eine wichtige Rolle.