Seit den frühen Morgenstunden war die Feuerwehr im Riedingtal im Einsatz. Zuerst galt es, den Brand vom Freitagabend zu löschen, denn gestern war ein Aufstieg in das steile und unwegsame Gelände für die Einsatzkräfte nicht mehr möglich. Am Samstag rückten dann Bodentrupps an, um das Feuer zu bekämpfen. Rund 50 Feuerwehrleute waren dort im Einsatz. Um sämtliche Glutnester zu erreichen, mussten betroffene Bäume Stück für Stück zerkleinert und anschließend mit Löschrucksäcken abgelöscht werden. Zusätzlich wurde der betroffene Waldboden aufgegraben, um darunterliegende Glutnester freizulegen und abzulöschen. Samstagmittag wurde „Brand aus“ gemeldet. Vermutlich dürften Blitzschläge die Brände ausgelöst haben.

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Brandstellen nur schwer zugänglich

Samstagfrüh folgte die Alarmierung für eine weitere Brandstelle – nur rund acht Kilometer weiter, wieder in der Gemeinde Zederhaus, wieder im Riedingtal und wieder in sehr unwegsamem Gelände. Ein Polizeihubschrauber unterstützte den Löscheinsatz dort, denn die zweite Brandstelle war laut Feuerwehr vom Boden aus vorerst nicht zu erreichen, weil sie sich mitten in einer Felswand befand. Bis Samstagmittag wurden 43 Löschflüge geflogen.

Bergrettung unterstützt Feuerwehr

Weil aber auch die Löschflüge nicht die gewünschte Wirkung erzielten, wurde schließlich gemeinsam mit der Bergrettung Bodenpersonal zur Brandstelle gebracht, um das Feuer vom Boden aus zu bekämpfen. Am Nachmittag hatten die Feuerwehrleute damit Erfolg.

Bereits in den vergangenen Tagen waren die Lungauer Feuerwehren mit Waldbränden beschäftigt: Nach heftigen Unwettern standen in Hintergöriach am Donnerstag mehrere hundert Quadratmeter Wald in Flammen.