Das Entsorgungsunternehmen in Neumarkt am Wallersee grenzt an die Zuggleise der Weststrecke und liegt unmittelbar neben dem Bahnhof in Neumarkt. Zusätzlich zu einem neuen Logistikgebäude wird in einer bereits bestehenden Halle eine Anlagentechnik zur Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen errichtet. Dafür investiert das Unternehmen acht Millionen Euro.

Schwellenwerte bewusst unterschritten

Man habe bewusst sämtliche Schwellenwerte unterschritten, damit für den Ausbau keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, sagte Geschäftsführer Johann Rieger. Im Verfahren dazu hatte auch die Gemeinde Neumarkt Parteistellung, um die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner und den Bahnhof Neumarkt zu erfragen, sagte Bürgermeister David Egger-Kranzinger (SPÖ): „Damit Anrainerinnen und Anrainer hier nicht in Mitleidenschaft gezogen und der öffentliche Verkehr und die öffentliche Straße dort im Bauverfahren berücksichtigt werden.“

Mehr Lkw-Fahrten, kürzere Wege

Mit dem Ausbau würden sich laut Gutachten die Lkw-Fahrten auf 244 Fahrten pro Tag minimal erhöhen. Gleichzeitig würden sich kürzere Fahrtwege am Areal ergeben. Das Land ist außerdem zu dem Entschluss gekommen, dass der Ausbau keine relevanten Auswirkungen auf den Verkehrslärm verursache.