Rund 1,3 Millionen Fische schwimmen normalerweise in den Becken und Teichen von Fischzüchter Stefan Magg in Saalfelden (Pinzgau). Heuer sind es deutlich weniger. Zwei Aufzuchtbecken stehen derzeit ganz leer, weil das Quellwasser fehlt. Auch für die älteren Fische wird der Sommer zur Belastungsprobe, denn Wassertemperaturen über 18 Grad und wenig Sauerstoff setzen den Tieren zu:, erklärt Stefan Magg: „Bei hohen Wassertemperaturen ist der Sauerstoff gering. Wenn es zu wenig Sauerstoff gibt, kann der Fisch verenden oder er ist so schwach, dass Parasiten überhandnehmen.“

Fische reagieren gestress auf Hitze

Um Krankheiten im Bestand vorzubeugen, musste Magg reagieren und rund 40.000 Brütlinge verfrüht verkaufen. Normalerweise würde er seine Fische erst im Herbst verkaufen.

Damit nicht noch mehr Schaden entsteht, geht es für Fischzüchter jetzt vor allem darum, den verbleibenden Bestand gut über die Hitzetage zu bringen. Weniger Futter und zusätzliche Sauerstoffbelüftung sollen den Tieren helfen und den Stress vermindern.