Die 116 Bewerberinnen und Bewerber haben sich aus unterschiedlichen Gründen für die geförderten Wohnungen beworben: Manche wollen leistbare Starter-Wohnungen. Mit dabei sind auch ältere Menschen, denen ein Einfamilienhaus mit Garten zu viel wird und die deshalb eine kleinere Mietwohnung bevorzugen.
Gemeinde hat Vorschlagsrecht für Mieter
Bei einer Informationsveranstaltung in Henndorf wurde das Bauvorhaben vorgestellt, im kommenden Herbst werden die Wohnungen fertig sein. Die Gemeinde hat das Vorschlagsrecht, wer einziehen darf. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen einen Bezug zu Henndorf haben, etwa dass sie in der Gemeinde aufgewachsen sind und bisher dort keine Wohnung gefunden haben. Das große Interesse habe die Gemeinde selbst überrascht, sagte der Bürgermeister von Henndorf, Martin Köllersberger (ÖVP): „Diese massive Anzahl hat mich total überrascht, aber daran sieht man einfach, dass der Wohnungsbedarf sehr groß ist. Wir haben interne Reihungskriterien ausgearbeitet und danach werden die Bewerber auch gereiht.“
Jeder Fall wird einzeln bewertet
Einen absolut gerechten Schlüssel, wer bei der Wohnungsvergabe zum Zug kommt, gebe es nicht, sagt Köllersberger. Die Einzelfallbewertung solle sicherstellen, dass die Entscheidungen gerecht sind.