Nach den jüngsten starken Regenfällen sind zweimal hintereinander wesentliche Teile der Obusflotte in der Landeshauptstadt ausgefallen. Erst waren 25 Fahrzeuge betroffen, beim nächsten Regen weitere zehn – ausgerechnet der modernsten Fahrzeuge des Schweizer Herstellers Hess. Die Suche nach der technischen Ursache für den Totalausfall ist noch nicht abgeschlossen.
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Techniker untersuchen alle möglichen Fehlerquellen
Laut Salzburg-Linien-Verkehrsbetriebe (SLV) sei derzeit ein Spezialistenteam in Salzburg, um alle möglichen Fehlerquellen noch einmal intensiv zu untersuchen. Auinger sieht unterdessen ein baldiges Ende der Salzburger Obusflotte kommen. Die Zukunft seien moderne Batteriebusse wie sie das Busunternehmen Albus bereits heute in großer Zahl erfolgreich einsetze.
„Nachdem sich die Batterietechnologie derartig massiv und rasch verbessert, gehe ich davon aus, dass wirklich taugliche Fahrzeuge, die den Obus ersetzen können, schon in den nächsten ein bis fünf Jahren auf dem Markt sein werden, auch zu günstigeren Preisen“, sagt Auinger.
Auinger: In längstens 15 Jahren keine Obusse mehr
Sobald Obusse der aktuellen Flotte zur Erneuerung anstünden, müssten sich die SLV die Frage stellen, ob erneut Obusse angeschafft würden. Dann werde man vermutlich keine neuen Obusse mehr kaufen, sondern Batteriebusse, so Auinger. Damit könnte in längstens 15 Jahren die Umstellung erfolgt sein und man brauche die bestehenden Oberleitungen nicht mehr, ergänzt Auinger.