In der Nacht von Samstag auf Sonntag war der Mann einer Zivilstreife in Wals (Flachgau) wegen seiner aggressiven Fahrweise und der stark überhöhten Geschwindigkeit aufgefallen.
Die Anhalteversuche der Polizei ignorierte der Mann. Stattdessen raste er davon, fuhr auf die Westautobahn in Richtung Wien auf und war dort mit 225 km/h bei Tempo 100 unterwegs. Bei Salzburg-Mitte fuhr er dann mit 200 Kilometern pro Stunde ab und prallte im Kreisverkehr an die Leitplanke am Straßenrand.
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Strafe von bis zu 10.000 Euro möglich
Weil der 39-Jährige keinen Führerschein besaß, wird jetzt auch der Autobesitzer nach dem Kraftfahrgesetz angezeigt, sagt Hans Wolfgruber von der Landespolizeidirektion Salzburg. „In solchen Fällen wird eben auch der Zulassungsbesitzer angezeigt, weil er nach geltendem Recht ein Kraftfahrzeug nur berechtigten Personen überlassen darf. Er muss sich also davon überzeugen, dass der Lenker einen gültigen Führerschein besitzt“, so Wolfgruber.
Die Strafe kann bis zu 5.000 Euro betragen – in besonders schweren Fällen sogar bis zu 10.000 Euro. Auch der Raser wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen und wegen mehrfacher Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.