Der Unfall passierte im Mai 2024 auf der A1 in Fahrtrichtung Wien. Laut Anklage fuhr der Reisebus im Baustellenbereich bei Thalgau mit 100 km/h statt der erlaubten 60 km/h deutlich zu schnell.
Trotz einer Vollbremsung prallte der Bus gegen eine Betonleitwand, fuhr auf die schräge Wand auf und stürzte um. An Bord waren zehn Personen. Alle wurden teils schwer verletzt. Ein 76-Jähriger erlag wenig später seinen Verletzungen im Krankenhaus.
Nach Busunglück neun Monate bedingte Haft
Prozess im Dezember vertagt
Der Fall wurde bereits im Dezember am Salzburger Landesgericht verhandelt, der Prozess damals aber vertagt. Weitere medizinische Gutachten zum Tod des Passagiers wurden eingeholt.
Am Dienstag musste sich der mittlerweile 59-jährige slowakische Buslenker erneut verantworten. Das Urteil – neun Monate bedingte Haft – ist noch nicht rechtskräftig.