„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des ORF-Generaldirektors Clemens Pig und des Stiftungsrats. Die nächsten Jahre werden geprägt sein von großem Engagement und ebensolchen Herausforderungen. Es gilt, den Menschen in Salzburg gemäß unseres Mottos einen ,ORF für alle‘ zu garantieren und dementsprechend unsere regionalen Angebote auf allen Plattformen und für alle Zielgruppen – Stichwort Digitalisierung – weiterzuentwickeln. Der Ansporn des Teams des ORF Salzburg ist es dabei, on und off air die Partnerschaft mit unserem Publikum als unverzichtbarer und unverwechselbarer Begleiter durch den Tag noch mehr zu stärken“, sagte Schneider zu seiner Bestellung als neuer ORF Landesdirektor.
Gerd Schneider neuer ORF-Landesdirektor in Salzburg
Vorgängerin gratuliert Nachfolger
Die mit Jahresende aus dem Amt scheidende ORF-Landesdirektorin Waltraud Langer beglückwünschte den bisherigen Chefredakteur zum Aufstieg: „Gerd Schneider hat langjährige Führungserfahrung, er kennt Salzburg und das Landesstudio ausgezeichnet. Ich gratuliere Gerd Schneider sehr herzlich und wünsche ihm ein mit unseren Programmen zufriedenes Publikum, ein weiterhin gutes Miteinander mit dem hervorragenden Team des Landesstudios und ich wünsche ihm auch das nötige Glück. Ich werde alles dazu beitragen, damit es zu einer guten Übergabe im Haus kommt“, so Langer.
Landeshauptfrau begrüßt Entscheidung
Auch Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) begrüßte die Entscheidung des Generaldirektors nach einem umfangreichen Hearing für Schneider. „Gerd Schneider steht als Chefredakteur für lokale Information und objektive Berichterstattung. Ich gratuliere ihm, dass er ab Jahresbeginn das Landesstudio Salzburg als Landesdirektor leiten wird und damit Kontinuität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in unserem Bundesland sicherstellt, so Edtstadler.
Der ORF Salzburg sei eine der wichtigsten Informationsquellen für die Salzburgerinnen und Salzburger und genieße hohes Ansehen über die Grenzen Salzburgs hinaus, ergänzte die Landeshauptfrau. Schneiders Wechsel an die Spitze des ORF Salzburg führt außerdem zur Neuausschreibung der Position des Chefredakteurs oder der Chefredakteurin ab 1.1.2027.
Schneiders journalistischer Werdegang
Der gebürtige Oberösterreicher hat 1991 als Praktikant im Landesstudio Salzburg begonnen und seitdem sämtliche journalistischen Funktionen im Haus ausgeübt. Vom Radioredakteur, Journal-Moderator bis zum Chef vom Dienst. Im April 2012 wurde er zum Chefredakteur des ORF-Landesstudios bestellt und zeichnet seitdem in TV, Radio und Online für die gesamte Information des ORF Salzburg verantwortlich.
Als Gestalter von TV-Beiträgen und 15 Jahre lang als Chef vom Dienst, sind vor allem zahlreiche Radio- und TV- Liveeinstiege, etwa über die Brandkatastrophe im Tauerntunnel 1999, die Aufdeckung des Osterfestspiel-Skandals 2010 und auch des Landes-Finanzskandals 2012, noch vielen Salzburgerinnen und Salzburgern in bester Erinnerung.
„Faktenbasiert, kritisch und objektiv“
Schneider ist 1964 in Steyr (OÖ) geboren und in der Stadt Salzburg aufgewachsen. „Journalismus ist für mich nicht Beruf, sondern Berufung." Als Chefredakteur sei es vor allem seine Aufgabe gewesen, für faktenbasierte, kritische und objektive journalistische Arbeit zu sorgen und daran wolle er nun anknüpfen.
"Dass das meinem Team auf allen drei ORF-Vertriebswegen, im Fernsehen, im Radio und Online sehr gut gelingt, belegen die Zahlen. Wir erreichen täglich rund 450.000 Salzburgerinnen und Salzburger. Dieser Erfolg macht mich nicht nur stolz, sondern er ist auch Ansporn dafür, uns ständig im Sinn unserer Kundinnen und Kunden zu verbessern“, sagt Schneider.