Das war der Stand bei Redaktionsschluss um 23.00 Uhr:
Beim Fanmarsch der Franzosen aus der Innenstadt in Richtung Stadion wurden Mittwochnachmittag bengalische Feuer gezündet, musikalische Einlagen dargeboten und archaische Sprechchöre angestimmt. Bis zum Spielbeginn am Abend blieb laut Polizei alles friedlich und in sozial verträglichem Rahmen. Das setzte sich auch bis zum Ende der zweiten Halbzeit im Stadion so fort. Über die weitere Entwicklung in der Nacht berichten wir am Donnerstagmorgen.
Großaufgebot der Polizei ist bereit
Der UEFA-Supercup mit 30.000 Zuschauern in der Stadt Salzburg zur Festspielzeit brauchte starke Sicherheitsvorkehrungen, damit am Mittwochabend das Zusammentreffen der besten Fußballklubs Europas – Champions-League-Sieger Paris Saint Germain gegen Europa-League-Gewinner Aston Villa – friedlich abläuft.
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Getrennte Fanzonen in der Innenstadt
Zu den 30.000 Fans mit Tickets im Stadion Klessheim in Wals-Siezenheim (Flachgau) gesellten sich mehrere tausend Fans in der Salzburger Innenstadt. Sie verfolgen das Match in den Fan-Sektoren auf dem Kapitelplatz, dem Alten Markt und beim Public Viewing auf dem Residenzplatz.
Die Salzburger Polizei hat alle verfügbaren Kräfte der Landesverkehrsabteilung, Einsatzeinheit, Schnellen Interventionsgruppe, Bereitschaftseinheit, Cobra und der Flugpolizei im Einsatz. Die Luftüberwachung durch Hubschrauber wird von Drohnen als Sondereinsatzmittel ergänzt.
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Live-Überwachungsbilder in der Einsatzzentrale
Der Einsatzstab im Lagezentrum in der Landespolizeidirektion an der Alpenstraße wurde dazu hochgefahren und sämtliche aktuellen Lagebilder über eine nicht genannte Zahl an Live-Kameras für rasche Entscheidungen übertragen.
„Nach unserer jetzigen Informationslage gehen wir von keinem Hochrisikospiel aus. Grundsätzlich haben wir aber eine abstrakt hohe Terrorgefahr, obwohl wir von keinen konkreten Ereignissen ausgehen“, sagt Landespolizeidirektor Bernhard Rausch zu dem sicherheitspolizeilichen Großeinsatz.
Auch Drohnenabwehr der Polizei im Einsatz
Bei einem Fußballspiel dieser Größenordnung sei ein entsprechender Sicherheitsaufwand unverzichtbar. Auch die Drohnenabwehr sei in Bereitschaft. Zudem erhalte die Salzburger Polizei Unterstützung von weiteren Polizistinnen und Polizisten aus Kärnten, Tirol, Oberösterreich, Niederösterreich und von der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA). Insgesamt sind mehrere hundert Beamte im Einsatz, die exakte Zahl wurde aus einsatztaktischen Gründen nicht mitgeteilt.