Die Sonnenfinsternis begann in Salzburg um 19.23 Uhr. Das Maximum der großflächigen Abdeckung von ca. 90 Prozent wurde um 20.15 Uhr erreicht.

Unser Bild zeigt die Sonne wenige Minuten, nachdem unser Mond „begann“, sich „vor sie zu schieben“ – aus der Sicht von Erdenbewohnern, die wir allein im Weltraum sein dürften im ganzen Sonnensystem und sehr weit darüber hinaus.

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Normaler Sonnenuntergang in Salzburg an diesem 12. August war um 20.25 Uhr. Rein astronomisch ging die partielle Finsternis noch weiter – von Salzburg aus aber nicht mehr zu sehen, weil unter dem irdischen Horizont.

Interessanteste Phase ab 20.00 Uhr

Die interessanteste Phase betraf laut Experten die Zeit zwischen etwa 20.00 und 20.20 Uhr. Schon um 20.15 Uhr stand die Sonne allerdings extrem tief. Deshalb brauchte man freie Sicht – am besten aus erhöhten Positionen in Richtung Westen/Nordwesten, möglichst ohne Berge unmittelbar davor.

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Wichtig: Auch bei 90-prozentiger Bedeckung durch den Mond sollte niemals ohne echte Sonnenfinsternisbrille oder Spezialfilter direkt ins Licht geschaut werden. Dem Zentralgestirn des heimatlichen Systems – innerhalb unserer Galaxie – und unserem Erdtrabanten dürften diese Blickwinkel und jede „Finsternis“ mit höchster Wahrscheinlichkeit egal sein.

Wenn sie denn ein Bewusstsein hätten, würden sie die Abschattung wegen der riesigen Entfernungen nicht einmal „bemerken“ :-)

Exklusives 100-Prozent-Foto aus Spanien

So sahen die Menschen auf der Iberischen Halbinsel am Mittwochabend die Bedeckung der Sonnenkugel. Dort waren es 100 Prozent, also eine „totale“ Finsternis. Das Foto hat uns Walter Hager zur Verfügung gestellt, leitender Fluglotse auf dem Salzburg Airport. Er bekam es von einem Kollegen in Spanien – kurz nach Sonnenuntergang in Salzburg:

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Gaisbergstraße war gesperrt

Seit Wochen fieberten Millionen Menschen in Europa diesem astronomischen Spektakel entgegen. Vielerorts strömten Fans auch im Land Salzburg seit dem Nachmittag auf die Berge, um eine besonders gute Sicht zu haben.

Die Sperre der Gaisbergstraße für private Autos begann um 18.00 Uhr und galt ab der Zistelalm. Sie dauerte bis 20.30 Uhr. Wer zum Gipfelplateau und zurück in die Stadt wollte, konnte die öffentlichen Busse der Linie 151 nehmen. Die Bergstraße war zudem für alle Radfahrer frei benützbar, alle Wege für Fußgänger und Bergwanderer ohnehin.

Was tat sich international?