Auf Piesendorfer Boden ist dazu gleich neben der Salzach ein großes Ausgleichsbecken geplant. Die Stimmung der Piesendorfer sei positiv, sagt Bürgermeister Bernhard Auernigg (ÖVP).
Risiken sehe er nicht – im Gegenteil: Becken und Kraftwerk könnten einen Beitrag zum Hochwasserschutz im Pinzgau leisten: „Dieses Projekt kann durchaus ein Teil dieses System werden.“
Erkundungsstollen schon 2027
Der Verbund teilt dazu mit, dass die bisher genannten Projektkosten von 600 Millionen Euro noch aktuell seien. Noch heuer wolle man den Antrag zur Umweltverträglichkeitsprüfung stellen. Im nächsten Jahr soll dann ein mehr als zwei Kilometer langer Erkundungsstollen vorangetrieben werden, um den Berg geologisch zu prüfen.
Details in wenigen Wochen
2029 könnte der Bau des Ausgleichbeckens Kotting-Einöden beginnen. Dieses soll den Abfluss des Triebwassers in die Salzach regeln. Weitere Details zum neuen Pumpspeicherkraft Schaufelberg will der Verbund in wenigen Wochen bekanntgeben.