Die erste Gemeinde, die einen Jugendbeirat in Salzburg installierte, war Grödig (Flachgau) zu Beginn der heurigen Sommerferien. Die erste Sitzung des Grödiger Jugendbeirats fand bereits am Mittwoch statt.

Bevor im Saalachtal die erste Sitzung über die Bühne gehen kann, müssen die Jugendlichen erst per Online-Abstimmung in den Beirat gewählt werden. In den künftigen Beiratssitzungen dürfen sie dann über ein Budget von insgesamt 6.000 Euro abstimmen.

Jugendbeteiligung über Gemeindegrenzen

Themen für die Sitzungen werden nicht vorgegeben, sagt Johannes Schindlegger von „akzente Pinzgau“. „Das heißt: Jugendliche sagen selber ‚Hey, es braucht das, das wollen wir machen und wir finanzieren das mit diesem Budget, das uns zur Verfügung steht.‘ Wir wissen aber noch gar nicht, welche Projekte umgesetzt werden“, so Schindlegger.

Das Besondere am Jugendbeirat im Saalachtal: Zum ersten Mal wird das Format für Jugendbeteiligung in Salzburg über Gemeindegrenzen hinweg organisiert, sagt der Obmann des Regionalverbands Salzburger Saalachtal Josef Hohenwarter (ÖVP). „Weil wir vier Gemeinden durch einen sehr starken Zusammenhalt haben, wie etwa auch eine gemeinsame Mittelschule, wo sich die Jugendlichen sowieso treffen. Und wir haben sehr viele Themen, die sich überschneiden“, sagt Hohenwarter.

Grödiger beraten über Aktionen und Feste

Die erste Sitzung des neuen Saalachtaler Jugendbeirats soll bis zum Jahresende stattfinden. Auch die Jugendlichen in Grödig wollen sich in Zukunft weiter austauschen.

Bei ihrem ersten Treffen am Mittwochabend berieten die jungen Beiträge über mögliche Feste, Aktionen gegen Mobbing und Verbesserungen in der Infrastruktur der Gemeinde. Das nächste Treffen des Grödiger Jugendgemeinderats ist im September geplant.