Zum Beispiel die Salzburger Moosstraße. Hier ist die Fahrbahn stark ausgetrocknet und heiß. Sie gibt bei hohen Belastungen nach. Der Asphalt bricht auf, Risse und Setzungen entstehen. Der Techniker Herbert Seebauer vom Bauhof der Stadt Salzburg betont, dass die Risse zum Beispiel Radfahrer gefährden oder Fußgänger dadurch stolpern: „Das wollen wir vermeiden.“
Zusätzliches Geld und Material nötig
15 Arbeiter und Techniker der Stadt Salzburg sind täglich unterwegs, um die Schäden auszubessern. Besonders im Stadtteil Leopoldskron- Moos gibt es heuer deutlich mehr Schäden. Allein für die Moosstraße wurden seit Ende Juli rund 10.000 Euro für Material zur Instandhaltung ausgegeben.
Auch an Bushaltestellen wie beim Mirabellplatz hinterlasse die Hitze deutliche Spuren, sagt Experte Seebauer: „Durch die Hitze wird das Material weich. Beim Wegfahren oder Bremsen verschiebt sich der Asphalt wie eine Art Teig. Dadurch entstehen Wellen und Spurrillen.“
Tüfteln mit neuen Straßenbelägen
Auf dem Hanuschplatz wurde schon vor Jahren ein anderer Belag aufgebracht. Dieser widersteht der Hitze und der Belastung durch die Busse: „Es ist ein Mischbelag aus Beton und Asphalt. Er ist viel steifer und kann die Schubkräfte besser aufnehmen.“
Im Herbst sollen alle beschädigten Bushaltestellen repariert werden – bevor im nächsten Sommer die nächste Hitzewelle den Asphalt belastet.