Seit drei Jahren steht die Baustelle zwischen dem Rauriser Zentrum und dem Ortsteil Wörth still. Die Gemeinde hatte deshalb einen Beseitigungsauftrag erteilt, um den Druck auf die Besitzer zu erhöhen.

Bürgermeister sucht alternative Lösung

Noch habe sich beim Baubestand aber nichts verändert, sagt Bürgermeister Peter Loitfellner (SPÖ). Er glaubt weiterhin an einen Kompromiss: „Man könnte sich zurücklehnen und nichts tun. Aber das ist der falsche Weg. Dann geschieht gar nichts. Wir möchte eine Lösung herbeiführen. Ich bin fast täglich auf der Suche nach Interessenten. Wir haben jetzt 25 Jahre dieses Projekt. Wenn das eine Woche länger dauert, dann soll es daran nicht scheitern, wenn die Lösung super ist.“

Rohbau des Hauptgebäudes „nicht zumutbar“

Neue Investoren müssten das Bauprojekt deutlich abändern, betont Loitfellner. Sechs bis acht Bauparzellen müssten als Wohnraum für Einheimische zur Verfügung stehen. Weitere Bedingung für die Gemeinde sei der Abriss des Haupthauses, so der Bürgermeister: „Da gibt es kein Pardon. Es passt landschaftlich nicht hin und ist den Nachbarn nicht zumutbar.“

Andernfalls werde die Gemeinde Rauris keine Umwidmung an dem Grundstück zulassen, ergänzt Loitfellner.