Die bisherige Billa-Filiale hinter der Loferer Gemeindegrenze sei vor allem für Anlieferungen nicht ideal. Seit Juni 2024 arbeiten der Mutterkonzern REWE sowie die Marktgemeinde Lofer an einer Lösung für Einheimische und Gäste im Saalachtal. Bei der neuen, rund 800 Quadratmeter großen Filiale hält der Bus direkt vor dem Geschäft. Die Gemeindevertretung von Lofer hatte sich zuletzt einstimmig hinter das Projekt gestellt. „Die Nachnutzung durch Billa ist ein absoluter Gewinn für den Ort. Die Haltestelle der Buslinie 260 samt Straßenunterführung liegt fast direkt vor der Haustür und durch den Umzug des Geschäfts rücken die zwei weiteren größeren Supermärkte noch näher zusammen“, so der Loferer Bürgermeister, Norbert Meindl (ÖVP).
Standort nicht für Wohnungen geeignet
Für neue Wohnungen eigne sich das aufgelassene Autohaus aufgrund seiner Lage im Gewerbegebiet und neben der vielbefahrenen Pinzgauer Straße (B311) nicht, sagte Meindl. Stattdessen wolle man woanders neuen Wohnraum schaffen: „Jetzt werden wir gegenüber dem Seniorenwohnzentrum 32 geförderte Wohnungen errichten, davon 13 als Betreutes Wohnen“.
Umbau startet im September
Der Umzug des Supermarktes in das Autohaus sei eine Aufwertung für das Saalachtal und könne als Beispiel für weitere ähnliche Projekte dienen, ließ Landesrat Martin Zauner (FPÖ) wissen. „So wie bei der Kika-Nachnutzung in Saalfelden wird auch in Lofer ein bisheriges Gebäude perfekt nachgenutzt.“ Ab 1. September wird das Autohaus zum Supermarkt umgebaut.