200 E-Bikes stehen zum Start am Montag bereit, bis Jahresende sollen es mehr als 600 S-Bikes sein. Freigeschaltet werden die Räder über die Wegfinder-App. Die S-Bikes können an mehr als 60 Stationen ausgeliehen und anschließend an jeder beliebigen S-Bike-Station wieder zurückgegeben werden. „Es ist vor allem interessant, wenn man flexibel bleiben möchte“, sagt Salzburgs Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ).

App zum Ausleihen benötigt

Die Elektromotoren unterstützen bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. In verkehrsberuhigten Bereichen wie der Altstadt wird die Unterstützung auf 10 km/h gedrosselt. Die S-Bikes sind per GPS erfasst und können nur über die Wegfinder-App freigeschaltet werden. Ein einfaches Mitnehmen ist nicht möglich. Die Akkus werden regelmäßig ausgetauscht.

Für Pendler: S-Bikes sollen Stadt auch verlassen können

1,2 Millionen Euro kostet das System inklusive der geleasten E-Bikes jährlich. Die Kosten teilen sich Stadt Salzburg und Land. Vorerst ist das Angebot auf die Stadt beschränkt. Es soll aber ausgeweitet werden, sagt Landesverkehrsreferent Stefan Schnöll (ÖVP): „In Zukunft soll es auch über das Stadtgebiet hinaus auch noch funktionieren, weil wir sehen, dass da sehr viele Pendlerbewegungen passieren.“

Das wünscht sich auch Verkehrsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste): „Es wäre natürlich schön, wenn die Umlandgemeinden jetzt auch mitmachen würden, damit wir auch aus der Stadt hinausfahren können. Es gibt beispielsweise schon Anfragen von der FH in Puch-Urstein. Dort gibt es großes Interesse, dass die Studierenden auch dort hinaus fahren können.“

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Ersten 30 Minuten mit Klimaticket gratis

Mit dem Klimaticket ist das Ausleihen für die ersten 30 Minuten gratis, sagte der Geschäftsführer des Salzburger Verkehrsverbunds, Johannes Gfrerer: „Wir etablieren das als Teil des öffentlichen Verkehrsangebots.“ Der nicht ermäßigte Preis beträgt drei Euro pro halber Stunde. Kommt das neue System gut an, soll der Verleih auf 1.000 Räder ausgebaut werden, kündigte die Stadt an.