Bei mehr als 30 Grad im Freien braucht es in der Eisriesenwelt Winterjacke und Haube, denn im Berg, in der weltgrößten Eishöhle in Werfen, hat es knapp unter null Grad Celsius. Das lockt viele an solchen heißen Tagen hierher.
Die Gruppen mit rund 30 Personen werden nach Sprachen aufgeteilt, Führungen gibt es in Englisch und Deutsch. Die anhaltende Hitze draußen macht dem Eis in der Höhle nichts, schildert Andreas Schmitzberger, der Betriebsleiter der Höhle: „Dem Eis geht es relativ gut. Die ganz heißen Temperaturen machen im Eis nicht so viel, wie der Niederschlag. Das heißt, der warme Regen schmilzt uns viel mehr Eis weg, als die heißen Temperaturen. Die Leute stürmen uns fast.“
Ansturm auf kühle Orte in den Ferien
Kühle Rückzugsorte sind in diesem heißen Sommer besonders stark gefragt. Neben Wandern in hohen Lagen oder einem Sprung in einen kalten Bergsee gibt es in Salzburg auch einige Ausflugsziele, die in der Hitze für Abkühlung sorgen. Dementsprechend groß ist der Ansturm, etwa bei der Eisriesenwelt in Werfen.
Auch außerordentlich viele Besucher in Salzbergwerk
Nicht ganz so kalt aber mit rund zehn Grad dennoch sehr kühl ist es im Salzbergwerk in Hallein. In den Sommermonaten Juli und August merkt man mittlerweile einen Besucheransturm bei heißem Wetter.
Manfred Mader ist Standortleiter der Salzwelten in Hallein: „Wir sind ja normalerweise eher so das Schlechtwetter-Ausflugsziel. Aber man merkt schon ein bisschen so eine Änderung in der Einstellung von den Leuten. Also mittlerweile hat man bei Hitzewelten natürlich auch viele Gäste bei uns. Wenn es immer über 30 Grad hat, dann fährt man da rein und kühlt sich ab.“