Ein Forschungsteam habe zwischen Mitte Jänner und 15. Mai, als der Ausbruch offiziell bekannt gegeben wurde, mehr als 500 Verdachtsfälle identifiziert, berichtet das Fachjournal „Science“.
Eine Übertragungskette sei von einer 50-jährigen Frau ausgegangen, die am 25. Jänner starb. Für die Studie befragten die Fachleute unter anderem Ärztinnen und Ärzte, Überlebende und Bestatter und werteten Fotos sowie Notizen aus. Der Ausbruch ist mittlerweile der zweitgrößte jemals verzeichnete.
Die Zahl der Fälle im Kongo erreichte 3.532. Nur die Epidemie in Westafrika von 2014 bis 2016 war größer. Verursacht wird die Krankheit durch den seltenen Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, für den es weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine Behandlung gibt.