Die Austrianer wollen gegen den Regionalligisten, der über erfahrene Kicker wie Konstantin Kerschbaumer, Rene Kriwak und Eren Keles verfügt, nicht wieder so früh Schiffbruch erleiden wie im Vorjahr in Voitsberg. Damals musste man sich bereits in der ersten Cuprunde von den Titelträumen verabschieden.

Die „Veilchen“, gerade erst vom Europacup-Trip nach Lettland zurück, treten die kurze Reise ins neue, ausverkaufte Sport-Club-Stadion in Hernals jedenfalls mit viel Respekt an. „Es ist einer der schwierigsten Gegner, den man hätte bekommen können“, meinte Manfred Fischer.

Regionalligisten wollen überraschen

Die Regionalligisten wollen ihre große Chance im Cupspiel nutzen und die großen Bundesliga-Clubs ärgern. Doch die sind bereits gewarnt.

Der Kapitän hat mit dem Ostligisten noch eine offene Rechnung zu begleichen. Im Oktober 2022 kassierte die Austria beim Sport-Club im Cupachtelfinale eine bittere 1:3-Niederlage.

Die Austria will aus vergangenen Jahren gelernt haben. Ein Fehlstart wie im Vorjahr soll jedenfalls nicht nochmal passieren. Nach vier Bundesliga-Runden hatten die „Violetten“ nur einen Punkt, zum Aus im ÖFB-Cup in Runde eins kam auch das frühe Aus in der Conference-League-Qualifikation gegen Banik Ostrava. Helm wolle „gar nicht mehr darüber reden“, meinte der Coach vor dem nationalen Saisonstart.

Rapid auf ungewohntem Terrain

Für Rapid geht es am Sonntag nach Favoriten, allerdings nicht zum Erzrivalen, sondern zu Ostliga-Aufsteiger Wienerberg. Die Hütteldorfer haben wie die Austria ein Europacup-Match in den Beinen. Dementsprechend wird Coach Johannes Hoff Thorup in der Startelf möglicherweise Veränderungen vornehmen.

„Wir haben nicht viel Zeit, uns auf das Spiel vorzubereiten. Es wird eine schwierige Aufgabe, auch wegen des Kunstrasens. Wir müssen die richtigen Spieler finden, die sich auf diesem Untergrund wohlfühlen“, sagte der Däne.

Der ungewohnte Untergrund soll beim Cupauftakt kein Stolperstein für die Grün-Weißen sein. Thorups Devise gegen Wienerberg ist klar: „Unser Ziel ist es, das Spiel zu dominieren und einige Tore zu schießen.“

Neben den beiden Wiener Bundesligisten greift am Sonntag auch der TSV Hartberg erstmals ins Cupgeschehen ein. Die Oststeirer starten die dritte Amtszeit von Coach Markus Schopp in Tirol beim Drittligisten SC Imst (17.00 Uhr).