Vier Tage nach dem gewonnenen Finale der Fußball-WM gegen Argentinien hat Spaniens Teamchef Luis de la Fuente kein gutes Haar am Verhalten der Südamerikaner gelassen.
„Das ist auf jeden Fall unerträglich und inakzeptabel, so etwas darf nicht passieren“, sagte der Coach am Donnerstag dem spanischen TV-Sender TVE. „Was meiner Meinung nach hervorgehoben werden muss, ist unser Verhalten, vor allem angesichts solcher Aggressionen und Provokationen“, erklärte der 65-Jährige weiter.
De la Fuente selbst habe die Rudelbildung laut eigener Aussage nach dem Abpfiff gar nicht mitbekommen, da er währenddessen mit den Teammitgliedern gefeiert habe. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach dem Abpfiff der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen.
Der Profi griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Der Fußballweltverband (FIFA) leitete wegen der Vorfälle nach dem Abpfiff eine Untersuchung gegen Argentinien ein.