Für Julia Grabher ist am Freitag im Viertelfinale des ITF-W100-Turniers in Amstetten Endstation gewesen. Die Vorarlbergerin musste sich der als Nummer acht gesetzten US-Amerikanerin Vivian Wolff mit 6:3 4:6 3:6 geschlagen geben.
„Es war heute schwierig. Ich habe mich nicht gut gefühlt und bin mit den Bedingungen nicht zurechtgekommen“, ärgerte sich Grabher nach der Niederlage im ORF-Interview.
Grabher gibt Satzführung aus der Hand
Die Vorarlbergerin begann gegen Wolff äußerst druckvoll und punktete immer wieder sehenswert mit ihrer Vorhand. Dank Breaks zum 3:2 und 6:3 erspielte sich Grabher nach 35 Minuten ungefährdet die Satzführung.
Im zweiten Durchgang wurde das Spiel von Österreichs Nummer vier allerdings fehleranfälliger. Grabher geriet mit 2:5 in Rückstand, konnte noch auf 4:5 verkürzen, ließ dann aber zwei Breakchancen zum Ausgleich ungenützt und musste den ersten Satzverlust des Turniers hinnehmen.
In der Entscheidung geriet Grabher gegen die Weltranglisten-288. neuerlich früh in Rückstand. Die Nummer 107 des WTA-Rankings kassierte zwei Breaks und musste sich schließlich nach 2:04 Stunden Spielzeit vom Heimturnier in Niederösterreich verabschieden.