Preining, der bereits von der Poleposition aus ins Rennen gegangen war, hielt seinen deutschen Verfolger um 1,601 Sek. auf Distanz und durfte sich über seinen insgesamt neunten Erfolg in der DTM freuen. Heuer hatte der Gesamtsieger von 2023 bereits zum Auftakt daheim in Spielberg vor Landsmann Auer gewonnen.
Um den zweiten Saisonsieg musste der 28-Jährige aber hart kämpfen. „Es war schwierig, ich hatte nie Zeit zum Durchatmen. In Oschersleben muss man zudem die Reifen gut managen. Es war ein herausfordernder Nachmittag mit einem zum Glück guten Ende“, sagte Preining.
Der Linzer sah den Sieg im ersten Rennen als Bestätigung für die gute Arbeit des Teams: „Wir haben dieses Wochenende bis jetzt gezeigt, dass wir ein sehr gutes Package haben, das will ich natürlich morgen wieder bestätigen“, sagte Preining mit Hinblick auf das zweite Rennen am Sonntag.
Auer fehlen nur sieben Zehntelsekunden
Lucas Auer schrammte hingegen knapp an einem Podestplatz vorbei. Dem Tiroler fehlten am Ende nur 0,7 Sekunden auf den dritten Platz, den sich sein Mercedes-Markenkollege Maro Engel schnappte. Hinter Auer landete der für Italien startende Wiener Mirko Bortolotti auf dem fünften Platz.
Dafür ist Auer in der Meisterschaft als Zweiter weiter bester Österreicher. Dem 31-Jährigen fehlen sechs Punkte auf Spitzenreiter Engel. Preining liegt mit 27 Punkten Rückstand auf den Deutschen auf dem vierten Platz.