In Malaysia machte die Formel 1 schon von 1999 bis 2017 Station. Der Veranstalter konnte sich danach nicht mehr die millionenschweren Antrittsgebühren leisten. Seitdem ist dort unter anderem die MotoGP zu Hause.
Mitte März hatte die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien für April wegen der Sicherheitslage nach Ausbruch des Iran-Kriegs ersatzlos aus dem Kalender genommen, sie aber nicht komplett gestrichen. Damit schrumpfte die Welttournee vorerst von 24 auf 22 Grands Prix. Mit der Rückkehr von Sepang, das logistisch günstig nahe dem internationalen Flughafen Kuala Lumpur liegt, wächst der Kalender vorerst wieder auf 23 Veranstaltungen.
Allerdings sind wegen der erneuten Verschärfung des Iran-Kriegs die letzten beiden Grands Prix des Jahres am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi mehr als fraglich. Die Bosse der Formel 1 prüfen Optionen.
Portimao und Imola Optionen im Finish
Als eine Möglichkeit für das Saisonfinale im Dezember gilt Portimao in Portugal. Das Event an der Algarve war zuletzt 2020 und 2021 während der CoV-Pandemie Ersatzausrichter, für 2027 und 2028 kehrt die Veranstaltung fest zurück. Angeblich ist aber auch Imola in Italien eine Variante. Der Grand Prix der Emilia Romagna war für dieses Jahr aus dem Kalender gestrichen worden.
Allerdings soll Imola nicht zuletzt deshalb als Kandidat gelten, weil der italienische WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli von Mercedes in diesem Jahr erstmals Weltmeister werden könnte. Für den Teenager aus Bologna, der der erste italienische Champion seit Alberto Ascari 1953 werden könnte, wäre ein Finale in Imola ein Heimspiel.