Rapid tat sich lange Zeit schwer. Tonni Adamsen sorgte mit etwas Ballglück praktisch mit dem Pausenpfiff für die knappe Führung (45.). Es war der erste Pflichtspieltreffer für den Neuzugang. Die Hütteldorfer hatten sich auf dem kleinen Kunstrasentrainingsplatz zuvor mit einer Ausnahme keine zwingende Chance herausspielen können. Von der Startelf des 3:1 in der Conference-League-Qualifikation in Andorra vom Donnerstag war nur der Torschütze gleich geblieben.

Die Spielrichtung in dem von einem Bengalo-Einsatz begleiteten Stadtderby blieb auch im zweiten Abschnitt gleich. Die Gastgeber liefen dem Ball fast nur hinterher, die Rapid-Defensive war kaum einmal gefordert. Adamsen erhöhte im zweiten Versuch (54.), Moulaye Haidara gelang mit dem Tor zum 3:0 die Vorentscheidung (65.). Ein Ferserl-Tor von Ercan Kara zählte wegen Abseits nicht (89.).

Adamsen avanciert zum Matchwinner (54.)

Mit zwei Treffern ebnete Adamsen den Rapidlern den Weg in die zweite Runde.

„Dass wir hier auf Kunstrasen ein frühes Tor machen, war unser Ziel. Das ist uns nicht gelungen. Das Tor kurz vor der Halbzeit war dann der Dosenöffner“, sagte Rapid-Verteidiger Jannes Horn im ORF-Interview. „Wir haben uns einige Chancen herausgespielt, es war nicht alles perfekt. Das wissen wir.“

Admira scheitert an Viertligist

Während sich neben Rapid auch die anderen Favoriten durchsetzten, hat die erste Runde auch eine Überraschung gebracht. Zweitligist Admira/Wacker musste sich am Sonntag gleich zum Auftakt dem SV Leithaprodersdorf mit 1:2 (0:2) geschlagen geben und blieb damit sensationell auf der Strecke.

Levi Markhardt brachte den burgenländischen Viertligisten in der 20. Minute in Führung, Tobias Beran legte in der 33. Minute das 2:0 für den Außenseiter nach. Sandro Steiner gelang zwar kurz nach der Pause der Anschlusstreffer (58.), doch alle Bemühungen der Niederösterreicher, den Spieß doch noch umzudrehen, schlugen fehl.