Das Topspiel der Runde wird nach wie vor im ORF zu sehen sein, zudem gibt es mit Laola1 einen neuen Medienpartner, der Spiele im Stream zeigen wird, und es gibt auch die Möglichkeit, die Partien auf ÖFB-TV zu verfolgen. „Das ist ein toller Meilenstein, Sichtbarkeit ist die wichtigste Währung, die wir im Frauen-Fußball haben“, sagte Ligamanagerin Nina Potz am Montag bei einer Pressekonferenz.
Bewerbssponsor ist wie zuvor Admiral. „Ich denke, es wird wieder eine ganz spannende Saison. Das Finale der Frauen-Bundesliga zu toppen hat aber nicht einmal das Spiel Österreich gegen Algerien bei der Männer-WM geschafft“, sagte Admiral-Geschäftsführer Paul Kozelsky.
St. Pölten will „Teller zurückholen“
Zum Auftakt kommt es am Samstag gleich zu einer Neuauflage des „Ligafinales“ in der Wiener Generali Arena. „Wir haben definitiv eine ganz andere Ausgangslage als in den vergangenen Jahren, das ändert aber nichts an der Arbeitsweise. Wir wollen erfolgreich sein, guten Fußball zeigen, und unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen den Teller zurück nach St. Pölten holen“, sagte Kapitänin Jennifer Klein.
Man wisse allerdings, dass die Konkurrenz nicht schlafe, und dürfe nicht von einem reinen Zweikampf ausgehen. Vor allem Sturm Graz hat sich verstärkt, u. a. mit der 33-jährigen Stürmerin Lilla Sipos die beste Spielerin der abgelaufenen Saison geholt.
Rapid als prominenter Neuling
Noch nicht ganz vorne mitspielen wird wohl Aufsteiger Rapid. Die Wienerinnen sollten allerdings den Zuschauerschnitt von rund 300 Fans anwachsen lassen. „Der Name Rapid tut der Liga richtig gut, bringt Aufmerksamkeit für den Frauen-Fußball“, sagte auch Vienna-Kapitänin Claudia Wasser, die mit den Döblingerinnen nun noch mehr Wiener Derbys hat. Ein „kleines“ gegen Rapid gibt es gleich zum Start am Sonntag (15.00 Uhr) auf der Hohen Warte.