Gemeinsam mit Florian Scholz, Head of Global Soccer Commercial, wird Schmidt die sportliche und kommerzielle Zukunft von Red Bulls Fußballökosystem weiter vorantreiben. Dass das Unternehmen die vakante Stelle so schnell wieder besetzt, kommt überraschend.

Denn nach der Weltmeisterschaft und der Trennung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) von Trainer Julian Nagelsmann war der bisherige Red-Bull-Fußballchef Klopp vom Unternehmen erst vor Kurzem freigegeben worden, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann.

Mintzlaff lobt Schmidts Kompetenz

„Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen. Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußballportfolios zu verantworten“, sagte Red Bulls Sport-Boss Oliver Mintzlaff und lobte: „Im Laufe seiner Karriere hat er sich einen hervorragenden Ruf für die Entwicklung junger Talente und deren erfolgreiche Förderung auf höchstem Niveau erarbeitet."

Der 59 Jahre alte Schmidt hatte sich als Trainer von RB Salzburg zwischen 2012 und 2014 mit den dortigen Erfolgen einen Namen gemacht. Es folgten Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Beijing Guoan, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Zuletzt arbeitete er als Global Sports Director der J-League in Japan. Er wurde immer wieder auch als Trainer für RB Leipzig ins Gespräch gebracht, lehnte aber stets ab.

Schmidt bereit für reizvolle Aufgabe

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin stolz darauf, künftig wieder Teil der Red-Bull-Familie zu sein. Das internationale Clubportfolio von Red Bull ist einzigartig, ambitioniert und geprägt von einer klaren Philosophie, junge Talente zu entwickeln und gleichzeitig auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein. Genau diese Kombination macht diese Aufgabe für mich besonders reizvoll“, sagte Schmidt.