Der Weltfußballverband (FIFA) lotet die Organisation einer WM-Endrunde mit 64 Mannschaften aus. Laut einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Papier will die FIFA eine Agentur beauftragen, die Auswirkungen einer solchen Aufstockung schon für die kommende Weltmeisterschaft 2030 auszuarbeiten.

Eine solche Studie soll prüfen, ob eine Erweiterung des Teilnehmerfeldes das Turnier stärken oder aber den Wettbewerb verwässern bzw. den Spielplan überladen würde.

Studie soll am 11. September abgeschlossen sein

„Die abschließende Empfehlung sollte nicht nur aufzeigen, ob ein Turnier mit 64 Mannschaften einen Mehrwert generieren kann, sondern auch, ob dieser Mehrwert nachhaltig ist“, heißt es in dem Dokument laut Reuters-Angaben. Abgeschlossen werden soll die Analyse bis 11. September.

Die WM 2030 wird von Spanien, Portugal und Marokko veranstaltet, drei Partien werden in Argentinien, Paraguay und Uruguay ausgetragen. Uruguay veranstaltete 1930 die erste WM.

Südamerika plädiert für Aufstockung

Südamerikas Kontinentalverband CONMEBOL plädierte bereits dafür, die WM 2030 mit einer Rekordzahl von 64 Mannschaften spielen zu lassen. Aktuell befindet sich der Weltverband aufgrund umstrittener Investorenpläne im Clinch mit den Kontinentalverbänden aus Europa, Asien sowie Nord-, Mittelamerika und der Karibik.