Nach den gescheiterten und umstrittenen Investorenplänen des Präsidenten des Internationalen Fußballverbands (FIFA), Gianni Infantino, hat sich nun ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll zu Wort gemeldet.
„Es war ein erster richtiger Schritt, dieses Thema vom Tisch zu nehmen. Die Pläne haben den Fußball weltweit in seinen Grundfesten erschüttert, und viel Vertrauen ist verloren gegangen", sagte der 57-Jährige in einer schriftlichen Stellungnahme.
Nicht zur Tagesordnung übergehen
Für Pröll ist es wichtig, dass die handelnden Personen bei der FIFA nun nicht direkt wieder zur Tagesordnung übergehen. „Es sind viele Fragen offen. Dem Fußball steht eine intensive Zeit mit grundlegenden Diskussionen bevor“, so Pröll.
Der ÖFB will in den notwendigen Gesprächen ein Partner mit offenem Ohr sein. „Wir sind bereit, diese besonnen und im engen Dialog mit den Verbänden und der UEFA an der Spitze zu führen, um gemeinsam die richtigen Weichen für eine nachhaltige und vertrauensvolle Zukunft des Fußballs zu stellen, in der der Sport im Zentrum steht“, sagte der Niederösterreicher.