„Ein schweres Los“, sagte Austria-Coach Stefan Kenesei angesichts der Paarungen. Setzt sich seine Truppe in Radenci an der österreichischen Grenze gegen Hajduk durch, wartet im „Finale“ am Samstag der Gewinner der Partie zwischen dem slowenischen Turniergastgeber NK Mura aus Murska Sobota und Farul Constanta (ROU).
„Wir wollen es im Idealfall als Gruppensieger überstehen“, sagte Kenesei, um so weiterzukommen. „Im Vorjahr haben wir das gut gemacht“, erinnerte er an die Erfolge über Glasgow und Minsk. Danach folgte allerdings das Aus in der dritten Qualirunde gegen den FC Paris, der Umstieg in den Europa Cup führte dann bis ins Viertelfinale.
Champions League: SKN trifft auf Bern
Die Schweizerinnen sind die erste Hürde für die „Wölfinnen“ auf dem Weg in die Champions League.
Der entthronte Serienmeister St. Pölten war zuletzt viermal in Serie in der Gruppen- bzw. Ligaphase der Champions League vertreten, kassierte 2025/26 aber zahlreiche herbe Niederlagen. Beim neuerlichen Anlauf kann man sich nicht zuletzt auf den Heimvorteil stützen. Der neue Rasen in der NV Arena erhielt entgegen ersten Befürchtungen doch noch grünes Licht. Der jüngste Erfolg über die Austria verleiht den nötigen „Rückenwind“, wie Coach Laurent Fassotte betonte. Im Erfolgsfall wartet am Samstag wohl Sporting Lissabon, das im Halbfinale die Seasters Odessa zum Gegner hat.
Nur die Turniersieger steigen auf
„Realistischerweise wird es heuer eher der Weg über den Europa Cup“, sagte SKN-Kapitänin Jennifer Klein und gab sich wegen möglicher Drittrundengegner wie PSG, Real Madrid oder VfL Wolfsburg zurückhaltend. Für beide rot-weiß-roten Vertreter ist der Weg in die Königsklasse in jedem Fall ein weiter, nur die jeweiligen Turniersieger bleiben im Rennen. Die Zweiten der Miniturniere steigen in die zweite Qualirunde zum Europa Cup um, die Dritten starten in der ersten, in der Sturm Graz vertreten ist.