„Wir wissen, dass Carlos alles dafür tut, was er kann, um so bald wie möglich wieder an Turnieren teilnehmen zu können“, sagte der Turnierdirektor von Cincinnati, Bob Moran. „Wir wünschen ihm alles Gute für seine Genesung.“ Vor dem letzten Major-Turnier in New York bleibt dann nur noch das ATP-250-Turnier in Winston-Salem, eine Teilnahme des Tennisstars scheint hier aber unwahrscheinlich.

Seit bereits vier Monaten fehlt der siebenmalige Grand-Slam-Sieger Alcaraz auf der Tennistour. Beim Sandplatzevent in Barcelona Mitte April hatte er sich die Verletzung am Handgelenk zugezogen. Danach sagte er auch für die French Open und für die Rasensaison ab.

Cincinnati kommt noch zu früh

Bilder in sozialen Netzwerken dokumentierten zuletzt Fortschritte im Training, in der vergangenen Woche wurde Alcaraz erstmals wieder beim Hallentraining beobachtet, wo er Serien von Vorhandschlägen absolvierte und sich über den gesamten Platz bewegte. Zwei Tage später trainierte er auch wieder im Freien, was die Hoffnung auf eine Rückkehr nährte. Dafür reichte es vorerst allerdings noch nicht.

Rund vier Monate ist Alcaraz nun schon außer Gefecht, es ist die längste Verletzungspause in seiner Karriere. Sollte Alcaraz auch bei den US Open nicht starten können, verliert der Spanier – wie schon als Cincinnati-Titelverteidiger – weitere wichtige Weltranglistenpunkte.