Aleksandar Dragovic ist nach seiner überstandenen Gehirnerschütterung wieder einsatzbereit und soll der Abwehr wieder die gegen den WAC vermisste nötige Stabilität verleihen.

„Wir haben oft zu ungenau gespielt und in einzelnen Situationen – vor allem bei den Gegentoren – nicht konsequent genug verteidigt“, will Trainer Stephan Helm die richten Lehren aus der Schlappe in der Bundesliga gezogen haben und im Hinspiel gegen die Israelis den Grundstein für den Aufstieg legen. Das Rückspiel steigt nächsten Donnerstag in Wien, im Play-off würde es gegen Sporting Braga oder Dinamo Minsk gehen.

Nächste Aufgaben für Rapid und Austria

Die Wiener Austria und Rapid stehen vor ihren nächsten Spielen in der Conference-League-Qualifikation. Während Rapid den fünften Pflichtspielsieg in Serie anpeilt, will die Austria den verpatzten Ligastart schnell vergessen machen.

„Gute Mischung“ gegen Beitar nötig

Doch vorerst gilt die ganze Konzentration Beitar Jerusalem, das sich in der zweiten Qualifikationsrunde etwas überraschend gegen AEK Larnaka im Elfmeterschießen durchgesetzt hat. Der sechsfache nationale Meister „ist eine Mannschaft, die in Ballbesitz sehr kombinativ und mutig auftritt und gleichzeitig sehr aggressiv gegen den Ball agiert. Wir müssen eine gute Mischung finden und sehr klar in unseren Aktionen sein“, erklärte Helm.

Bekanntester Spieler im Team von Almog Cohen ist Shon Weissman. Der 30-jährige Stürmer war während seiner Zeit beim WAC in der Saison 2019/20 Torschützenkönig in Österreich und wechselte im Sommer von Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz in seine Heimat zurück.

Der „Flair“ internationaler Spiele

Helm freut sich jedenfalls auf die Herausforderung im rumänischen Ploiesti, wo der israelische Vizemeister seine Europacup-Heimspiele austrägt. „Internationale Spiele haben immer einen ganz anderen Flair als das Tagesgeschäft und bieten jedem einzelnen Spieler und dem gesamten Verein die Möglichkeit, sich zu zeigen. Wir wollen uns dort von unserer besten Seite präsentieren“, sagte Helm.

„Unsere Spieler – ob jung oder alt – können in solchen internationalen Duellen wertvolle Erfahrungen sammeln, die für ihre Entwicklung viel wert sind“, sagt der Austria-Trainer, dem mit dem angeschlagenen Johannes Eggestein im Angriff ein wichtiger Spieler fehlt.