Nach schneller 3:0-Führung mussten die „Veilchen“ allerdings noch einmal zittern. Die Austrianerinnen starteten famos und schlossen schon den ersten Angriff erfolgreich ab. Nach einem weiten Ball von Modesta Uka schoss Patricia Pfanner nach einem Haken am kurzen Eck nach nur elf gespielten Sekunden ein. Die Assistgeberin schloss den schnellen Doppelpack ab, Uka lief alleine aufs Tor zu und verwertete eiskalt (4.).

Kapitänin Carina Wenninger scheiterte am Aluminiumgehäuse (7.). Der dritte Treffer ließ aber nur kurz auf sich warten, Pfanner bezwang Split-Torfrau Ajsa Kalac mit einem Heber (18.). Alles war angerichtet für einen klaren Sieg, ehe ein Eigenfehler kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal für Spannung sorgte. Ein missglückter Rückpass von Katharina Schiechtl landete genau bei Janja Canjevac, die Jasmin Pal keine Chance ließ (45.).

Nur Turniersieger steigen auf

Gleich nach Wiederbeginn verlor zuerst Wenninger auf der Seite ein Laufduell, und nach einer Flanke verwertete Gia Kalas, die Schiechtl enteilt war, in der Mitte aus kürzester Distanz volley. Mit viel Kampfgeist brachte Österreichs Double-Champion in der Folge den Vorsprung über die Zeit.

„Wir sind unglaublich in das Spiel gestartet. Es war megacool, gleich in der ersten Minute zu treffen“, sagte Doppeltorschützin Pfanner. „Danach konnten wir nachlegen, und dann haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir sind in der 20. Minute 3:0 vorne, das müssen wir einfach lockerer runterspielen.“ Ähnlich sah es Coach Stefan Kenesei. „Mit der zweiten Halbzeit können wir nicht glücklich sein, aber da Wichtigste steht auf der Anzeigentafel, und das ist ein 3:2-Sieg.“

Im Kampf um den Aufstieg in die dritte und letzte Qualifikationsrunde wartet am Samstag der rumänische Club Farul Constanta, der sich nach Verlängerung mit 3:1 gegen Turniergastgeber NS Mura durchsetzte.