Der Wechsel von Hoffenheim-Stürmer Fisnik Asllani zu Ligakonkurrent RB Leipzig hat sich auf der Zielgeraden zerschlagen. „Dieser Transfer kommt aufgrund medizinischer Bedenken, die RB Leipzig angemeldet hatte, nicht zustande“, schrieb Hoffenheim zum gescheiterten Wechsel. Nähere Details zu den medizinischen Bedenken gaben die beiden Vereine nicht bekannt.
Der Kosovare hatte am Donnerstag in Salzburg den Medizincheck absolviert und sollte danach ins Leipziger Trainingslager nach Saalfelden reisen. Nach dem geplatzten Wechsel kehrt Asllani nun zur TSG Hoffenheim zurück.
Schicker von Asllani überzeugt
„Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, so Hoffenheims Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker. Der Steirer weiter: „Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann.“
Der Ex-Austrianer hatte in der vergangenen Saison in 35 Pflichtspielen 21 Scorerpunkte gesammelt und großen Anteil daran, dass sich der von Christian Ilzer betreute Club für die Europa League qualifizieren konnte. „Fisnik hat in der letzten Saison maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen, hat die Vorbereitung auf gewohnt hohem Niveau absolviert und trainiert ab kommender Woche wieder mit der Mannschaft“, stellte Schicker klar.