„Ich bin auf dem Weg der Besserung. Die OP ist gut verlaufen, die Schmerzen sind aushaltbar. Ich freue mich jetzt auf daheim und auf eine hoffentlich gute Reha“, sagte Lamparter, der die Klinik am Samstag wieder verlassen konnte. Der 24-Jährige will sich von seinen erlittenen Verletzungen nicht aus der Bahn werfen lassen und alles daran setzen, schon beim Saisonauftakt wieder am Start zu stehen.

„Ich bin kämpferisch und gebe mein Bestes, dass ich so schnell wie möglich zurück bin, und auch in der bestmöglichen Verfassung. Ich lasse mich nicht unterkriegen, das ist natürlich ein kleiner Rückschlag, aber aus jedem Rückschlag kann man besser rauskommen. Ich probiere das jetzt gut zu nutzen.“

Lamparter nach Verletzung kämpferisch

Johannes Lamparter ist nach seiner schweren Verletzung am Freitag erfolgreich operiert worden und zeigt sich kämpferisch. Der Nordische Kombinierer möchte noch heuer sein Comeback feiern – etwa beim Weltcup-Auftakt in Ruka (FIN) Ende November. „Ich lasse mich nicht unterkriegen“, so Lamparter.

Lamparter bleibt zuversichtlich

Der Olympiazweite zeigte sich erleichtert, keine schwere Knieverletzung mit noch längerem Ausfall erlitten zu haben. Deshalb sei auch ein Comeback in der ersten Saisonphase denkbar. „Als ich den Fuß in der Hand gehabt habe, habe mir gedacht, vielleicht ist der Winter jetzt vorbei. Mit dieser Diagnose ist der Winter nicht ganz unrealistisch“, so Lamparter.

Obwohl die Vorzeichen nicht ideal sind, hat Lamparter den Saisonstart in Finnland nicht abgeschrieben. „Wenn man zwei Monate ausfällt, ist das natürlich keine ideale Vorbereitung, und dann muss man schauen, wo man Ende Oktober, Anfang November steht, ob es Sinn macht, in Ruka am Start zu stehen, und wie der Rehaprozess verläuft.“

Sollte es bis zum Saisonbeginn in Ruka nicht klappen, wären sein Heimweltcup in Seefeld im Jänner und die WM Ende Februar/Anfang März in Falun weitere Saisonhighlights. „Ich bin guter Dinge, dass es bis dahin wieder gut ausschauen kann, aber wie schnell es funktioniert, wird sich zeigen. Aber man muss optimistisch bleiben“, betonte Lamparter.