Donovan Pines brachte die Gastgeber in der 18. Minute mit einem wuchtigen Kopfball in Führung, nach dem Seitenwechsel glich zunächst Dion Kacuri für die Vorarlberger aus (51.). Alexander Hofleitner sorgte neuerlich per Kopf aber für die Entscheidung (66.) und fixierte damit den Heimsieg. Die Vorarlberger blieben letztlich zu harmlos, um Punkte ins Ländle mitzunehmen.

Der GAK, neu mit Ludwig Vraa, Anderson und Mark Grosse in der Startelf, begann überfallsartig und hatte mit einem gefährlich abgefälschten Hofleitner-Schuss gleich eine Chance (2.). Die Hausherren agierten aktiver und belohnten sich erstmals nach rund 20 Minuten: 1,96-m-Mann Pines flog nach einer Flanke von Kapitän Christian Lichtenberger heran und köpfelte ein.

GAK feiert Heimsieg gegen Lustenau

Der GAK unterstreicht in der Fußball-Bundesliga seine Heimstärke. Die Grazer setzen sich gegen Aufsteiger Lustenau mit 2:1 durch. Für das Team von Ferdinand Feldhofer ist es ein hart erkämpfter, aber verdienter Erfolg.

Kacuri sorgt mit Ausgleich für Spannung

Lustenau, im Vergleich zum 1:1 gegen Ried personell unverändert, konnte sich mit Fortdauer des Spiels zwar mehrmals im gegnerischen Drittel festsetzen, dabei aber keine echte Möglichkeit herausspielen. GAK-Tormann Cican Stankovic war nie richtig gefordert. Hinten ließ man sich mit schnellen Vorstößen hingegen immer wieder knacken.

Goalie Domenik Schierl war aber gegen Hofleitner ebenso zur Stelle (30.) wie gegen Lichtenberger (31.). Die knappe Führung war wie so oft trügerisch. Gleich nach Wiederbeginn musste Schierl zwar einen Grosse-Weitschuss parieren (47.), wie aus dem Nichts kam Lustenau aber bald zum Ausgleich: Kacuri tankte sich an die Mitte vor dem Sechzehner durch und Stankovic kam bei seiner Abwehr zu spät.

Der GAK brauchte etwas, fand dann aber zu seinem dominanten Spiel zurück. Ein neuerlicher Köpfler brachte schließlich den Sieg: Hofleitner stieg nach einem Eckball am höchsten. Der GAK war dem dritten Treffer im Finish näher als die weiter völlig harmlosen Gäste. Ein Distanzschuss Peter Michorls verfehlte sein Ziel nur um Zentimeter (91.).

Stimmen zum Spiel:

Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Kompliment an die ganze Mannschaft. Nach den ersten 30 Minuten ist der Schlendrian ein bisschen reingekommen. Wir haben dann gebettelt und das Tor bekommen. Dann haben wir aber wieder einen Gang zugelegt. Das einzige, das ich kritisieren muss, ist, dass wir den Sack nicht früher zugemacht haben. In den letzten zwei Saisonen haben wir es nicht geschafft, in den ersten zehn Runden zu gewinnen. Und wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele. Deswegen ist der Sieg sehr wichtig.“

Markus Mader (Lustenau-Trainer): „Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Wir haben uns schon was ausgerechnet, die Mentalität hat gepasst. Aber der Sieg für den GAK geht in Ordnung, sie waren in den entscheidenden Momenten besser. Wir haben ganz wenige Chancen kreiert, da war der Gegner einfach reifer. Das erste Fazit werden wir vor der Länderspielpause ziehen. Jetzt geht es einfach darum, in die Liga zu finden. Unser Ziel ist es, diesen Rückstand bald aufzuholen.“

Admiral Bundesliga, zweite Runde

Samstag:

GAK – Austria Lustenau 2:1 (1:0)

Stadion Graz-Liebenau, 6.767, SR Barmaksiz

Torfolge:

1:0 (18.) Pines

1:1 (51.) Kacuri

2:1 (66.) Hofleitner

GAK: Stankovic – Owusu, Pines, Vraa – Anderson (60./Gragger), Michorl, Hermesh (85./Mandey), Klassen – Lichtenberger (70./Koch), Grosse (60./Smits), Hofleitner (85./Maderner)

Austria Lustenau: Schierl – Gmeiner, Maak, Pertlwieser, Soares – Afrifa (71./Gashi), Delaye (79./Chukwu), Kacuri – Weixelbraun (71./Jastremski), Benjamin (46./Verinac), Diarra (79./Grabher)

Gelbe Karten: Michorl bzw. Verinac, Chukwu