Schwärzler bewies im Finale einmal mehr seine Nervenstärke: Zum fünften Mal musste er in dieser Woche ins Tiebreak, zum fünften Mal blieb er in diesem erfolgreich. Nach dem Gewinn des ersten Durchgangs hatte der 20-Jährige keine Mühe mehr. Nach Breaks zum 3:1 und 5:1 servierte Schwärzler nach 90 Minuten Spielzeit souverän zum Matchgewinn aus.
Durch den Titelgewinn in Polen macht Schwärzler auch einen großen Sprung im ATP-Ranking. Der aktuelle Weltranglisten-182. verbessert sich um mehr als 30 Positionen und knackt erstmals in seiner Karriere die Top 150.
Im NextGen-Race, die Jahreswertung der Spieler im Alter von 20 Jahren oder jünger, liegt Österreichs Hoffnung aktuell sogar auf dem vierten Rang. Die besten acht Akteure qualifizieren sich für das Next Generation ATP Finals Ende des Jahres. Neben wichtigen ATP-Zählern darf sich Schwärzler auch über etwas mehr als 15.500 Euro Preisgeld freuen.
Für kommende Woche ist Schwärzler bei einem Challenger in Brownsburg in Indiana gegen den Ecuadorianer Andy Andrade ausgelost.