Die Raiders Tirol haben am Sonntag in der letzten Runde der European Football Alliance (EFA) doch noch den Sprung in die Play-offs verpasst. Die Tiroler mussten sich im Tivoli Stadion von Innsbruck im entscheidenden Spiel den Paris Musketeers mit 12:33 (6:16) geschlagen geben und beendeten die Saison unter sechs Teams auf Rang fünf. Die Franzosen stehen hingegen im Halbfinale.

Bei einem Sieg wäre die Elf von Headcoach Shuan Fatah nach sieben Niederlagen in Serie zum Start der Meisterschaft doch noch in das Halbfinale der Top Vier eingezogen. Nach einem Quarterbackwechsel und einer Konsolidierung der Offensive Line konnten die Raiders die letzten beiden Partien gewinnen und so die Hoffnung auf die schon außer Reichweite scheinende K.-o.-Phase wiederbeleben.

Fumble als entscheidender Moment

Gegen die Franzosen lagen die Tiroler jedoch von Beginn an hinten und schöpften mit einem Touchdown kurz vor der Pause beim Stand von 6:16 noch einmal Hoffnung. Ein Fumble bei Angriff der Raiders, in dessen Folge die Pariser auf 23:6 erhöhten, bedeutete jedoch den entscheidenden Rückschlag.

Damit bestreiten Paris, Frankfurt Galaxy, Munich Ravens und Grunddurchgangssieger Nordic Storm am kommenden Wochenende in Frankfurt das Halbfinale. Das EFA-Finale findet am 29. August wieder am Innsbrucker Tivoli statt.