Die UEFA, die Asiatische Fußballkonföderation AFC und die CONCACAF, der Verband, der den Fußball in der Karibik sowie in Nord- und Mittelamerika organisiert, lassen mit ihrer Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino nicht locker und haben am Montag eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

Darin kritisieren sie Infantino scharf für sein Verhalten im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf von Anteilen an den kommerziellen Rechten der Fußballweltmeisterschaft.

Verbände fordern „unabhängige Untersuchung“

In der Erklärung heißt es, Infantino habe durch „Täuschung“ das Vertrauen missbraucht, das mit dem inzwischen verworfenen Vorschlag verbunden war, und sich „über das Kollektiv gestellt“. Zudem forderten die drei Verbände eine vollkommen unabhängige Untersuchung der Vorgänge.

„Die Stärke des Fußballs lag schon immer in seiner Einheit“, schloss die Erklärung. „Wir fordern, dass diese Einheit nun gewahrt wird, und verlangen eine Führung, die dem Fußball dient, anstatt zu versuchen, ihn zu befehligen.“