Österreichs Schwimmer und Schwimmerinnen haben am Montag zum Auftakt der Beckenbewerbe bei der EM in Paris den Einzug in die Entscheidungen verpasst. Die 200 Meter-Kraul-Staffel der Damen mit Iris Julia Berger, Aviva Hollinsky, Marlene Kahler und Nida Omid erzielte mit 8:04,27 Minuten zwar einen österreichischen Rekord, was unter 13 Teilnehmernationen aber nur für Rang zwölf reichte.

Besonders bitter verlief der Bewerb für Hoffnungsträger Luka Mladenovic, der über 100 Meter Brust in 1:00,28 Minuten als 21. das Semifinale der besten 16 nicht erreichte.

Mladenovic „überrascht“ und „enttäuscht“

„Ich bin überrascht, mit dieser Zeit nicht im Semifinale zu stehen. Das war zuletzt nicht der Fall. Ich bin enttäuscht“, meinte er im ORF. „100 Meter Brust ist bei mir am Vormittag immer langsamer als am Nachmittag. Ich bin voll geschwommen, es hat aber leider nicht gereicht. Es war kein schlechtes Rennen. Ich stecke meinen Kopf nicht in den Sand und freue mich auf die 200 Meter.“

Valentin Bayer (29./1:00,76), Bernhard Reitshammer (36./1:01,06) und Laurin Korber-Perner (54./1:02,22) schieden ebenso wie Mladenovic aus. Auch über 50 Meter Delfin erging es den rot-weiß-roten Startern nicht besser. Lukas Edl (28./23,56 Sekunden), Simon Bucher (34./23,72), Viktor Kopf (71./24,83) und Christian Giefing (74./25,33) kamen nicht in die Top 16.

Im Vorlauf über 400 Meter Lagen der Herren schlug Noah Zemansky (4:19,47 Minuten) als 14. an, jedoch kamen nur die Top Acht weiter. Philipp Rizek (4:28,69) wurde 22. Im 100-Meter-Kraul-Bewerb der Damen belegte Iris Julia Berger in 54,98 Sekunden Rang 24.