Für Hammarberg/Berger beginnt das EM-Turnier am Mittwoch gegen die Lokalmatadore Piotr Kantor/Filip Lejawa. Weitere Gruppengegner sind Steven van de Velde/Yorick de Groot (NED) und Jonas Sagstetter/Sven Winter (GER).
Mit Philipp Waller/Moritz Pristauz, Alexander Horst/Christoph Dressler sowie Ronja und Dorina Klinger sind noch drei weitere ÖVV-Teams im Einsatz. Eine Medaille holten zuletzt 2019 Pristauz/Martin Ermacora als Dritte.
„Es läuft derzeit gut“
Ausgestattet mit viel Selbstvertrauen setzt sich vor allem das ÖVV-Topduo in Polen trotzdem hohe Ziele. „Es läuft gut derzeit. Wir haben zwar noch ein paar Ups und Downs, aber wir sind sehr happy mit der Saison und wir haben Spaß am Spielfeld“, sagte Berger vor dem EM-Auftakt am Mittwoch in der APA.
Der 21-Jährige und sein ein Jahr älterer Partner sind auf der weltweiten Tour bereits unter den zehn besten Teams etabliert. „Wir haben heuer schon einen Schritt nach vorne gemacht, Viertelfinale bei den Eliteturnieren waren unser durchschnittliches Ergebnis.“
Hammarberg/Berger „haben das Zeug“ für Medaille
Bis ins Viertelfinale kam das Duo auch schon bei der EM 2025, ehe es gegen die norwegischen Stars Anders Mol/Christian Sörum verlor. Die Titelverteidiger sind auch diesmal neben den Olympiasiegern und Weltmeistern David Ahman/Jonatan Hellvig und deren schwedischen Landsleuten Jacob Hölting Nilsson/Elmer Andersson am höchsten einzuschätzen.
Hammarberg/Berger wollen aber auch die Topteams voll fordern. „Wir waren im Vorjahr bereits Fünfte. Man kann schon sagen, dass deshalb eine Medaille nicht unmöglich wäre, wir haben das Zeug dazu. Aber Europa ist so gut wie noch nie, das bedeutet, wir spielen gegen die Besten der Welt“, sagte Berger.
„Wir können unsere Gegner überraschen“
Den Besten will das ÖVV-Team mit viel Spielwitz begegnen. „Wir können unsere Gegner überraschen. Wir gehen alles dynamisch an und haben Spaß am Feld.“ Keine Freude kommt bei den beiden auf, wenn es um die neuerliche Änderung im Turnierkalender des Weltverbandes geht. Denn 2027 soll es das nächste Rebranding und einen neuen Modus geben.
Auf höchster Turnierebene sind demnach zehn Stopps mit 32er-Raster geplant. Möglicherweise wird es für die rot-weiß-roten Teams bereits kommendes Jahr wieder ein Heimturnier geben, verriet Hammarberg und berichtete von dementsprechenden Planungen eines Veranstalters in Wien. Bereits heuer im November beginnt die eineinhalbjährige Olympiaqualifikationsperiode. Einen frühzeitigen Fixplatz für die Sommerspiele 2028 erhält aber bereits der neue Europameister.