Österreichs 100-Meter-Krauler haben am Dienstag bei der Langbahn-Schwimm-EM in Paris den Aufstieg in die Top 16 verpasst. Bester OSV-Athlet wurde Lukas Edl in 49,45 Sekunden als 46. Für das Erreichen des Halbfinales wäre eine Zeit von 48,55 Sekunden notwendig gewesen.
Christian Giefing (55./49,68), Heiko Gigler (57./49,75) und Viktor Kopf (71./50,23) landeten ebenfalls nicht im Vorderfeld. Schnellster in den Vorläufen war der Rumäne David Popovici. Der regierende Europameister und Weltmeister erzielte mit 47,13 Sekunden die Bestzeit.
Starke Konkurrenz setzt Österreichern zu
Österreichs Rekordmann Gigler (48,43 Sek.) meinte im ORF über seine Leistung und die Konkurrenz: „Wir haben schon vorher gewusst, dass die Jungen stark sind. Das war nicht mein bestes Rennen. Wir haben uns heuer mehr auf den 50er konzentriert, das hat man im Finish gemerkt. Ich habe schon auch was für den 100er trainiert, aber offenbar zu wenig.“
Lukas Edl pflichtete seinem Teamkollegen bei: „Ich bin nicht gut ins Rennen gekommen und konnte nicht das umsetzen, was ich wollte. Für ein Vormittagsrennen war es eh ganz okay. Die Dichte (des Starterfeldes, Anm.) hat man auch bei einer WM so noch nicht gesehen, das ist richtig gestört.“
Karl über 800 Meter Kraul nicht im Spitzenfeld
Im 800-Meter-Kraul-Vorlauf der Männer belegte Österreichs Langstrecken-Freischwimmer Luca Karl mit 8:14,49 Minuten den 26. Platz. Schnellster war der Deutsche Johannes Liebman in 7:41,87 Minuten. Der 23-jährige Salzburger hatte bei der EM über die olympischen zehn Kilometer Rang acht belegt. Über fünf Kilometer war er Neunter geworden.