Schmid war am Montag nicht mit Werder ins Trainingslager gereist, sondern zu finalen Vertragsgesprächen nach Italien. Der Steirer spielte seit 2020 für Bremen, sein Vertrag lief aber nur noch eine Saison. Unter Ralf Rangnick ist der 26-Jährige im ÖFB-Team zum Stammspieler avanciert. Sein letztes von bisher vier Länderspieltoren gelang dem 1,68-Meter-Mann im Juni in der WM-Auftaktpartie gegen Jordanien (3:1).

Grillitsch hatte bereits während der WM von einer Option Gebrauch gemacht, nach nur einer Saison beim portugiesischen Erstligisten Braga aus seinem Vertrag auszusteigen. Seither war der 31-jährige Niederösterreicher auf Clubsuche. Der 61-fache Internationale, bei Österreichs WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Spanien (0:3) zur Pause eingewechselt, war vor seinem Italien-Engagement auch bereits in Deutschland bei Bremen und Hoffenheim sowie bei Ajax Amsterdam und ein halbes Jahr auf Leihbasis bei Real Valladolid in Spanien tätig.

Frosinone seit Juli in US-Besitz

Frosinone steigt mit neuen Ambitionen auf. Der Club aus der Kleinstadt in der Region Latium war nach Platz zwei in der Serie B im Juli mehrheitlich vom US-Fonds Clara Vista übernommen worden.

Die Investmentgesellschaft, in deren Mehrheitsbesitz auch der englische Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town steht, zahlte für 80 Prozent der Clubanteile 41,5 Millionen Euro und will weiter in Frosinone investieren. Neben dem ÖFB-Duo ist auch eine Verpflichtung von Salzburgs Linksverteidiger Aleksa Terzic im Gespräch.

Mainz kauft Leihspieler Posch

Während Schmid und Grillitsch nach Italien kommen, verlässt Posch den Serie-A-Club Como 1907 nun offiziell und endgültig in Richtung deutsche Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Der 29-jährige Verteidiger war bereits seit Jänner bei Mainz als Leihspieler unter Vertrag und kam bisher auf 20 Pflichtspiele für die Rheinhessen. Die kolportierte Ablösesumme für den 56-fachen Nationalspieler soll etwa vier Millionen Euro betragen, über die Vertragsdauer wurden keine Angaben gemacht.

„Auch wenn die sportliche Situation im Winter schwierig war, habe ich gemerkt, dass Mainz 05 perfekt zu mir passt. Es hat einfach direkt klick gemacht“, sagte Posch in einer Aussendung. Mainz-Sportdirektor Niko Bungert war zufrieden mit dem Transfer. „Stefan hat sich extrem schnell integriert und uns direkt besser gemacht. Was er drauf hat und wie wichtig er für Mainz 05 sein kann, hat er im letzten halben Jahr mehrfach unter Beweis gestellt. Wir freuen uns sehr, dass Poschi Mainzer bleiben wollte und wir das jetzt auch realisieren konnten.“