Straka hat seit 2022 immer das Play-off der weltbesten Golfserie erreicht – und in der Folge jedes Mal das Tour-Finale in Atlanta. Das wackelt heuer, weil der 33-Jährige seit drei Monaten mit einem hartnäckigen Formtief zu kämpfen hat und dadurch in den Rankings an Boden verlor.

Als derzeit 37. hat der gebürtige Wiener zwar gute Chancen auf die Teilnahme in St. Louis, wo die Top 50 vertreten sind. Allerdings qualifizieren sich fürs 40-Millionen-Dollar-Finale nur die besten 30 Spieler. „Das Ziel ist jedes Jahr immer Atlanta“, hatte der zweifache Ryder-Cup-Champion Ende Mai in Kitzbühel gemeint.

Straka – dessen bestes Resultat in dieser Saison Platz zwei in Pebble Beach im Februar ist – braucht daher in Memphis ein starkes Ergebnis, um sich nach vorne zu schieben. Im TPC Southwind wurde Straka 2022 Zweiter, als er im Stechen um den Sieg dem US-Amerikaner Will Zalatoris unterlag. Vom Vorjahr steht ein 17. Rang in Memphis zu Buche.

Titelverteidiger in Tennessee ist der Engländer Justin Rose, dessen Landsmann Tommy Fleetwood im Vorjahr den Preisgeldjackpot in Atlanta knackte und zehn Millionen Dollar einstrich. Führender der Jahreswertung ist einmal mehr US-Star Scottie Scheffler.